Private Altersvorsorge im Fokus

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In Deutschland stehen immer weniger junge Beitragszahler immer mehr Beziehern von Rente gegenüber. Damit die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung stabil bleiben können, sind weitere Rentenkürzungen im Gespräch. Was schon lange bekannt ist, wird demnächst Realität – die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen. Die deutschen Arbeitnehmer sollten nicht mehr länger warten, sondern sofort etwas für ihre private Altersvorsorge tun.

Die private Altersvorsorge braucht Rendite und Sicherheit

In den letzten Monaten wurde von seiten der Medien gegen die Riester Rente Stimmung gemacht, warum ist nicht zu erklären, denn trotz aller Berichte und Unkenrufe lohnt sich die Riester-Rente sehr wohl zur Altersvorsorge. Auch wenn, wie der Focus berichtet, selbst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie machte, in der die Autoren als Fazit meinten, dass die Riester-Rente oft nicht besser sei, als wenn das Geld im Sparstrumpf aufbewahrt würde. In einer Art Hysterie haben sich Medien und Experten geäußert und vor dem Abschluss der Riester-Rente gewarnt, weil diese Form der Altersvorsorge angeblich nichts weiter sei, als eine Vernichtung von Werten. Natürlich verunsichern solche Berichte die Sparer, sodass eine gewisse Zurückhaltung beim Abschluss von Neuverträgen zu spüren ist.

Es ist unbestritten, dass es bei der Riester-Rente einige systematische Probleme gibt. Die Förderung kostet den Staat viel zu viel Geld und manche Anbieter von Riester Produkten verdienen sich eine „goldene Nase“. Aber das kann dem Sparer, der für sein Alter vorsorgen muss und dabei auf Sicherheit setzt, eigentlich total egal sein. Für den einzelnen Riester-Sparer zählt unterm Strich nur, was er für sein eingezahltes Geld bekommt und ob es sich für ihn persönlich lohnt.

Die Rendite der privaten Altersvorsorge richtig berechnen

Die Daten, die in der DIW Studie berechnet wurden, basieren auf einer Milchmädchenrechnung. Das wird auch vom Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung kritisiert. Die Rendite für den Sparer kann man nur berechnen, wenn lediglich die eigenen Beiträge als Basis für die Berechnung genommen werden. In der Studie werden die staatlichen Zulagen, die ja über die Jahre beträchtlich sind, einbezogen. Das ist finanzmathematisch einfach nicht korrekt.
Die staatlichen Zuschüsse erfolgen nicht nur in Form von Bargeld über Zulagen für den Sparer und seine Kinder, sondern auch der Fiskus gewährt Steuervorteile. Nicht selten beträgt die Förderquote 50 Prozent. Das heißt, bei vielen Riester-Sparern kommt ungefähr die Hälfte der Beiträge vom Staat. Wenn diese Fördermittel berücksichtigt werden und in die Berechnungen der Rendite nur die Eigenleistungen des Sparers einbezogen werden, ist die Rendite der Riester-Rente viel besser als ihr nachgesagt wird. Mit anderen Worten, die Riester Rente lohnt sich fast für jeden.

Private Altersvorsorge – Riestern lohnt sich

Beispielrechnungen des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung für alle möglichen Konstellationen zeigen, dass Riestern sich für viele lohnt. Bei diesen Beispielrechnungen werden aber immer die reinen Nettorenditen der privaten Rentenversicherungen, Riester-Policen und Investmentfonds verglichen. Grundlage für die Berechnung ist der monatliche Nettobeitrag des Einzelnen. Zwar sind die Bruttobeiträge deutlich höher, aber die Differenz zahlt ja Vater Staat mit den Zulagen und den Steuervorteilen.

Eine renditestarke private Altersvorsorge

Natürlich kann man sich auf eine Riester Rente alleine nicht verlassen. Es gibt genügend Möglichkeiten, der privaten Altersvorsorge richtig auf die Sprünge zu helfen. Oftmals kann es eine sinnvolle Möglichkeit sein, die staatliche Förderung auszuschöpfen und den Restbetrag in ein alternatives Investment zu sparen. Mit hoher Rendite und ausgeklügelten Sicherungsmechanismen ist man damit bereit für eine private Altersvorsorge der Extraklasse.

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