Es klingt unglaublich, ist aber leider wahr:Nnoch immer sind viele Menschen der Meinung, die staatliche Rentenversicherung genügt für die Absicherung im Alter. Doch genau diese Einstellung bezeichnet zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund als „tickende Zeitbombe“. Immer noch schauen viele Menschen beim Thema Altersvorsorge lieber weg. Die Zukunft ist schließlich noch weit. Vorsorge wird verdrängt. Doch eins steht heute schon fest: Die Deutschen steuern blindlings in eine Altersarmut, wenn Sie nichts in Eigeninitiative unternehmen.
Rentenniveau sinkt weiter – Hinweis auf Altersarmut?
Bereits im vergangenen Herbst gab das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt, dass das Rentenniveau weiter sinken wird. Im Jahr 2025 soll ein Durchschnittsverdiener, der 45 Jahre seine Beiträge regelmäßig eingezahlt hat, nicht mehr 50,8%, sondern nur noch 45,2% von dem dann geltenden Durchschnittseinkommen erhalten. Ist das nicht Weltklasse?
Der Staat verweist auf Riester-Rente
2002 wurde sie eingeführt, die Riester-Rente. Sie sollte die ideale Möglichkeit für alle diejenigen sein, die sich erst spät für eine private Rentenabsicherung entscheiden. Doch Riester-Rente ist kein Allheilmittel. Die limitierten Förderungen helfen nicht jedem weiter, und die Riester-Rente ist nicht für jeden geeignet. Suchen Sie Ihr Heil in einer privaten Rentenversicherung? Sie müssen sicher sehr tief in die Tasche greifen, um das finanzielle Loch zu stopfen, welches Sie in Ihrer Rentenzeit erwartet. Vor allem jetzt, wo der Garantiezins auf 1,75 Prozent gefallen ist. Bedenken Sie auch, dass Sie den Garantiezins nur auf Ihren Sparanteil erhalten, der sich aus Ihren Beträgen abzüglich der Verwaltungskosten errechnet.
Inflation – die Komplizin der Altersarmut
Und die hat es in sich. In den letzten Jahren lag die Inflationsrate immer über 1,5 Prozent. Bei Energie und Lebensmitteln soll die gefühlte Geldentwertung sogar noch weitaus höher gelegen haben. Ihre Rentenabsicherung muss also auch noch die Inflationsrate erwirtschaften. Erneut ein Indiz dafür, daß Sie mit einer klassischen Form der Altersvorsorge, bspw. einer Lebensversicherung, nicht unbedingt auf dem goldenen Weg sind.
Immobilien gegen Altersarmut?
Warum? Weil Immobilien Sachwerte sind, die nicht oder kaum durch die Inflation an Wert verlieren. Immobilien sind wertbeständige Anlagen. Natürlich können Sie auch mit Sachanlagen nicht von heute auf morgen reich werden. Etwas Geduld sollten Sie schon mitbringen. Doch langfristig werden Sie eine höhere Rendite als mit jeder Lebens- oder Rentenversicherung erzielen. So können Ihre Pläne fürs Alter doch noch wahr werden. Allerdings müssen Sie bei der Auswahl der richtigen Immobilie sehr umsichtig vorgehen – Vorsicht ist bei Immobilien außerhalb der Toplagen geboten, aber auch in 1A-Lagen kann es zu Unwägbarkeiten kommen, wenn sie nicht „vom Fach“ sind.
Wie funktioniert das mit den Immobilien?
Gute Immobilien haben vor allem eins: eine hohe Wertstabilität. Dazu kommen Erträge durch Mieteinnahmen und steuerliche Vergünstigungen. Sind die Immobilien, in welche Sie investieren, vermietet, können Sie auch noch Werbungskosten absetzen. Sie müssen sich jetzt aber nicht gleich eine Immobilie kaufen. Auch die Investition in Immobilienfonds lohnt sich. Immobilienfonds sind sichere und vor allem renditestarke Anlagen, mit denen Sie die Lücke in Ihrer Altersvorsorge decken können. Lukrative Wohn- und Gewerbeobjekte sind der Grundstock dieser Fonds. Achten Sie dabei aber auf seriöse Unternehmen. Gerade im Bereich der offenen Immobilienfonds sind derzeit viele Anbieter unterwegs, die Ihnen diese Fonds zum Schnäppchenpreis anbieten möchten. Das ist ein riskantes Unterfangen. Es gilt hier wie anderswo: Erst umfassend informieren, dann zuschlagen! Damit es kein Erwachen in Altersarmut für Sie gibt!